Neues wagen

18.05.2021
Digital

Neues wagen
Mut & Ambition sind der Schlüssel zum Erfolg. Was wir können, haben die letzten Monate gezeigt: Die Digitalisierung bekam einen großen Schub & hat in vielen Bereichen die Betriebsfähigkeit erhalten oder gar erst ermöglicht – in Unternehmen, in Bildungsinstituten, in Behörden. Dieser Schub war längst überfällig, wie meine Kollegin Professor Svenja Falk & ich bereits letztes Jahr in unserem Buch „Titelverteidiger“ gezeigt haben. Wir müssen Neues wagen, wenn wir wirtschaftlich im Systemwettbewerb zwischen China & USA bestehen wollen. Deutschlands Stärken sind intelligente Produkte. Was wir nun brauchen, ist ein Plan, wie wir durch den zukunftsgerichteten Einsatz digitaler Technologien neue Lösungen schaffen, mit denen wir die Herausforderungen der Welt meistern: Klimakrise, Mobilität, Gesundheit, Ernährung, Bildung, Nachhaltigkeit, Sicherheit. Es geht um nichts weniger, als den digitalen Betrieb der physischen Welt – mit Lösungen, die wichtig für alle Menschen sind. Die Bewältigung der wichtigen Themen unserer Zeit sind eine große Chance für die Welt & unsere Wirtschaft. Digitale Souveränität ist einer der wesentlichen Bausteine, um anerkannter Betriebspartner in der Welt zu sein.

Sprecher*innen

Prof. Dr. Svenja Falk

Managing Director, Accenture Research

Prof. Dr. Svenja Falk ist Managing Director Accenture Research. Sie verantwortet Markt- und Trendstudien sowie Strategieentwicklung in der Business Unit „Functions“ für Vorstände weltweit.

In der Plattform Industrie 4.0 leitet sie die AG zu „Digitalen Geschäftsmodellen“; zum selben Thema steht sie einer Partnerschaft zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen als Lead Expert vor. Sie ist im Innovationskreis der Kanzlerin und Mitglied der AG zu Geschäftsmodellinnovation in der „Plattform Lernende Systeme“.

Prof. Dr. Svenja Falk ist zudem Mitglied des Vorstands der Accenture- Stiftung. Sie hat in Politikwissenschaften promoviert und ist Honorarprofessorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Fellow an der Hertie School, Berlin.

Thomas Fischer

Aufsichtsratsvorsitzender, MANN+HUMMEL Gruppe

Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank und dem Betriebswirtschaftsstudium an der Universität Mannheim arbeitete Thomas Fischer zwölf Jahre an unterschiedlichen Standorten der ITT Automotive in Bietigheim-Bissingen, Korea, USA und Frankfurt, zuletzt als General Manager „Produktlinie elektrische Motoren“. Anschließend übernahm er die CEO-Position bei Hasco Hasenclever in Lüdenscheid.

Seit 2002 ist Fischer Aufsichtsratsvorsitzender der MANN+HUMMEL Gruppe, Ludwigsburg, und nimmt diverse Aufsichtsrats- und Beiratsmandate wahr.

Thomas Fischer ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Frank Riemensperger

Vorsitzender der Geschäftsführung, Accenture Deutschland

Frank Riemensperger ist Vorsitzender der Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz und Mitglied im Accenture Global Management Committee. Er sitzt im Senat der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech und ist Mitglied des Aufsichtsrates des DFKI. Darüber hinaus gehört er dem Präsidium des IT-Branchenverbandes BITKOM an und ist Mitglied in den Lenkungskreisen der Plattform Industrie 4.0, der Plattform Lernende Systeme sowie im Hightech-Forum. Frank Riemensperger ist der Autor zweier Bücher zur Zukunft der Industrie in Deutschland: „Titelverteidiger“ und „Neues wagen“.

Moderation

Armin Häberle

Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsmedien, F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH

Armin Häberle ist Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsmedien und Mitglied der Geschäftsleitung im F.A.Z.-Fachverlag und verantwortet in dieser Funktion die Angebote von Titeln wie der „Personalwirtschaft“, „wir – das Magazin für Unternehmerfamilien“ und „DIE STIFTUNG“. Zuvor war er verantwortlich für Unternehmensentwicklungsprojekte und war vier Jahre lang verantwortlicher Redakteur für „FINANCE Emerging Europe“. Davor unterstützte er bei der Britischen Investitionsförderung UK Trade & Investment deutsche Unternehmen bei Investitionsprojekten in Großbritannien. Armin Häberle hat Kommunikationswissenschaft, Politik und Volkswirtschaftslehre in München und Sydney studiert sowie Politische Ökonomie an der Central European University (CEU) in Budapest.

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