Gesundheit und Versorgung

Ambulant, stationär – geht da noch mehr?

23.9.2021
Frankfurt am Main

Mission Statement

Gesundheit und Versorgung”

Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte teilen den deutschen Gesundheitsmarkt unter sich auf. Immer wieder gab es Versuche, das starre System der Sektoren zu öffnen. Doch die Bemühungen sind gescheitert, sie gehen kaum über Modellversuche hinaus. Dabei sind sich viele Fachleute darin einig, dass im Hinblick auf die Versorgungsstrukturen akuter Handlungsbedarf besteht. Der demographische Wandel stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen und es wird immer anspruchsvoller, Patienten gerade abseits der großen Städte noch gut zu versorgen.

Die Zeit drängt. Bald muss die Gesellschaft eine überzeugende Antwort auf die drängende Frage finden, wie die Versorgungsstrukturen zukunftsfähig gemacht werden können. Gemeinsam werden die F.A.Z.-Gruppe und die Robert Bosch Stiftung bei einer Konferenz nach Wegen suchen, wie die medizinische Versorgung mit den Veränderungen Schritt halten kann. Die Tagung soll eine neutrale Plattform sein, auf der über unterschiedliche Ansätze offen diskutiert wird. Was haben die bisherigen Versuche in Deutschland gebracht? Was können wir von anderen Staaten lernen? An dieser Debatte sollen alle beteiligten Interessengruppen teilnehmen. Wir möchten das Thema Versorgung neu denken und gemeinsam Wege suchen, um die seit Jahren bestehenden Konflikte zu lösen.

Auf der F.A.Z.-Konferenz „Gesundheit & Versorgung“ werden wir im September 2021 in Frankfurt darüber nachdenken, welche Ansätze funktionieren. Haben wir mit Medizinischen Versorgungszentren, Portalpraxen und Ärztenetzwerken schon tragfähige Lösungen gefunden, die vor Ort funktionieren? Oder braucht es vielleicht mehr, ist ein großer gesundheitspolitischer Wurf in der nächsten Legislaturperiode nötig – wenn ja, wie müsste der aussehen?

Zu diesem Zweck wollen wir auf erfolgreiche Modelle im Ausland schauen. In vielen Gegenden ist die Gemeindeschwester die erste Anlaufstelle für Patienten und lokale Gesundheitszentren bündeln alle Elemente der Primärversorgung. Warum nicht bei uns? Aktuell blicken wir auch auf die Frage, inwiefern die Corona-Pandemie die Stärken und Schwächen des Systems offenlegt.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, erfahrene Praktiker und ihre besten Ideen zusammenzubringen. Gemeinsam wollen wir eine Vision entwickeln, wie das Versorgungssystem der Zukunft aussehen muss – und realistisch besprechen, was nötig ist, damit diese Vorstellung eines Tages Wirklichkeit wird.

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